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About Gabriele Frick-Baer

Gabriele Frick-Baer Dr. phil. (Erziehungswissenschaften), Diplom-Pädagogin, Kreative Leibtherapeutin AKL, Vorstandsmitglied der Stiftung Würde und wissenschaftliche Leitung der Kreativen Traumahilfe der Stiftung Würde, Kreative Traumatherapeutin, Autorin

Wegen Erkrankung verschoben, Ersatztermin folgt: Vortrag: „Sprachresonanzen der Leere und der Würde“, Dr. Gabriele Frick-Baer, am 24.11.2018 in Duisburg

Kategorie: Veranstaltungen, Veranstaltungen (Vorschau)

Sprachresonanzen der Leere und der Würde
Unorthodoxe Wege, Sprache in der Therapie zu nutzen
Worte allein reichen oft nicht, sind aber Herzstück leibtherapeutischer Arbeit. Doch auf das „Wie“ kommt es an: Welche Worte sind bedeutsam? Welche Worte klingen nach? Welche greifen wir wie auf? Wie können unsere Worte heilende Wirkungen haben?
Vortrag sowie Dialoge und Interaktionen mit allen Anwesenden
(90Min)

Datum: 24.11.2018, Veranstalter: im Rahmen der AKL-Tagung 2018, Uhrzeit: 12:00 Uhr
Ort: Semnos Zentrum Duisburg

Weitere Informationen zur Veranstaltung, den Kosten und zur Anmeldung im: Info-Flyer

KLT-Journal: Würdigen, was ist

Kategorie: Allgemein

Dieser Artikel erschien zuerst im Newsletter der Assoziation Kreativer Leibtherapeut/innen

 

Teil 1

Um unserem therapeutischen Leitsatz „Würdigen, was ist“ die Bedeutung zu geben, die ihm meiner Meinung nach zusteht, möchte ich kurz seine Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte skizzieren, so wie ich mich an sie, wenn auch nicht unbedingt in chronologischer Zeitabfolge, erinnere. Eine seiner Quellen liegt in der wissenschaftlich-theoretischen Auseinandersetzung mit (trauma)-therapeutischen Richtungen, ihrem Menschenbild und vor allem deren praktischer Relevanz: ihren Auswirkungen auf die therapeutische Haltung, den therapeutischen Prozess und die therapeutische Beziehung. Wir wandten uns damit gegen Einseitigkeiten und dogmatische Festlegungen. Eine weitere Quelle liegt in der Suche nach einer Antwort auf die damals in der Fachwelt aggressiv diskutierte und heute auf Kompetenztagen, Vorträgen, Inhouse-Veranstaltungen etc. interessiert gestellte Frage, ob wir nicht mit unserer Herangehensweise und unseren kreativtherapeutischen Methoden „gefährlich“ sind, weil wir „etwas hervorholen und damit retraumatisieren“. Ich bin glücklich darüber, dass wir (und „wir“ bedeutet in diesem Zusammenhang Udo Baer und ich) eine leibphänomenologische und leibtherapeutische, unsere Überzeugungen ausdrückende Antwort gefunden haben, die in dem Leitsatz: „Würdigen, was ist“ ihren Ausdruck gefunden hat.

By | 2017-09-08T14:27:23+00:00 08. September 2017|Allgemein|0 Comments